Hier stellen wir Ihnen unsere Leistungs- und Strukturbereiche des Familienzentrums vor

Beratung und Unterstützung

Im Eingangsbereich der jeweiligen Einrichtungen liegt ein aktuelles Verzeichnis von Beratungs- und Therapiemöglichkeiten, sowie von Angeboten zur Gesundheits- und Bewegungsförderung in der Umgebung aus. Die Eltern haben jederzeit Zugang dazu und können sich bei Fragen an die zuständigen Mitarbeiter wenden. Außerdem verweisen wir in Gesprächen auf mögliche und passende Flyer

Die Mitarbeiter der Einrichtungen schreiben für jedes Kind jährlich eine Bildungsdokumentation. Die Sprachentwicklung dokumentieren die Mitarbeiter der Kita jährlich für jedes Kind mit Hilfe des sog. BaSik-Bogens. Die altersspezifischen Merkmale zeigen frühzeitig die Förderbedarfe der Kinder in den jeweiligen Entwicklungsbereichen, wie z.B. Motorik, sozial-emotionale Entwicklung oder der Selbständigkeit auf.

Das Familienzentrum bietet eine offene Sprechstunde der Beratungsstelle des Caritas Familien Forums an. Bei Bedarf oder auf Wunsch der Eltern begleiten wir diese auch zu diesen Terminen. Die offene Sprechstunde der Erziehungsberatungsstelle ist ein wertvolles Angebot.
Durch individuelle Gespräche in unseren Einrichtungen bieten wir eine sichere Plattform, auf der Eltern Herausforderungen besprechen und wertvolle Erziehungstipps erhalten können. Diese Form von Erziehungspartnerschaft stärkt nicht nur Familienbindung, sondern fördert auch das Wohlbefinden der Kinder.

Die Vermittlung von Familien zur Erziehungs- und Familienberatung erfolgt durch die Mitarbeiter der Einrichtungen.

Ein separater Raum wird genutzt, um eine ungestörte Beratung möglich zu machen. Es finden individuelle Beratungen durch unsere Kooperationspartner, Familienhilfen, Jugendamt oder das pädagogische Fachpersonal statt.

Individuelle Therapien wie Ergotherapie, Logopädie und Frühförderung können in unseren Räumen stattfinden.

In regelmäßig stattfindenden Elterngesprächen weisen wir die Eltern auf die Wichtigkeit der Teilnahme der U-Untersuchungen hin.

Des Weiteren haben wir eine Infowand mit Flyern für Eltern-Kind-Angebote, Unterstützung für Familien und weiteren Angeboten für Familien im Umfeld des Familienzentrums und wir weisen interessierte Eltern darauf hin.

Die Mitarbeiter der Einrichtung nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, z.B.:

  • Präventionsschutzschulung
  • interkulturelle Arbeit
  • Bewegungsförderung
  • Kinderschutz
  • Gesundheitsförderung
  • Sprachförderung

oder besuchen verschiedene Austauschtreffen und Arbeitskreise:

  • Stadtteilbüro (AK Kinder Hamm-Westen, AG Hamm-Westen)
  • Treffen der Familienzentren
  • Jobcenter
  • Grundschule
  • KefB

Familienbildung und Erziehungspartnerschaft

Die Einrichtungen des Familienzentrums verfügen über ein aktuelles Verzeichnis von Angeboten der Eltern- und Familienbildung in der Umgebung, welches im Eingangsbereich ausliegt sowie über einen Infopoint. Dieses wird regelmäßig aktualisiert. Die Einrichtungen bieten jeweils ein Elterncafé oder ein Elternfrühstück an. Dieses findet, je nach Einrichtung, täglich, bzw. monatlich statt.

Das Angebot sich auszutauschen, egal ob mit geplantem Angebot oder offen, werden teilweise gut angenommen. Wir stellen aber fest, dass die allgemeine Bereitschaft an Angeboten teilzunehmen seit einigen Jahren sinkt.

Für die passenden Angebote nutzen wir Elternfragebogen, die wir einmal jährlich auswerten.
In den Auswertungen der Angebote nehmen wir wahr, das Eltern-Kind-Angebote besser genutzt werden als Angebote, die nur für Eltern sind. Mindestens 4 Eltern-Kind-Angebote auf Ebene des Familienzentrums finden im Jahr statt, dazu kommen niederschwellige Angebote nur für Eltern, wie z.B. Entspannungsnachmittage.

Angebote zur Gesundheits- und Bewegungsförderung finden ebenfalls regelmäßig statt und stoßen bei einigen Eltern auf Interesse.

Zu den aktuell stattfindenden Angeboten laden wir die Eltern über verschiedene Ebenen ein (Eltern-App, Aushang, persönliche Ansprache).
Im Rahmen des Familienzentrums ermöglichen wir anderen Institutionen wie z.B. dem Kommunalen Integrationszentrum, die Räumlichkeiten der Einrichtungen für Treffen, Beratungen oder andere Aktivitäten zu nutzen. Aktuell findet sowohl das Projekt „Griffbereit“ für Kinder von 1-3 ohne Kitaplatz wie das Projekt „Rucksack“ für Kitakinder und deren Eltern bei uns statt.

Zur Förderung des Lesens veranstalten wir jährliche Angebote wie Büchereibesuche, Lesestart-Angebote usw.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, erheben die Einrichtungen regelmäßig den Bedarf der Eltern. Dafür werden die Eltern sowohl bei der Anmeldung, als auch einmal jährlich nach dem zeitlichen Betreuungsbedarf befragt. Hier insbesondere nach den über die Öffnungszeiten der Einrichtung hinausgehenden Bedarfen sowie nach den Betreuungsstunden. Jeweils zum Sommer können wir die Bedarfe mit neuen Verträgen anpassen.

Wenn mehrere Eltern einen veränderten Bedarf haben, wird in den Einrichtungen gemeinsam mit dem Träger diskutiert, ob die Öffnungszeiten erweitert oder geändert werden können. Wenn vereinzelt Eltern einen veränderten Bedarf haben und bspw. eine Randzeitenbetreuung benötigen, findet eine Vermittlung an die Kindertagespflege statt. Hier gibt es eine Kooperationsvereinbarung mit dem örtlichen Jugendamt.

Eine weitere Möglichkeit für die Betreuung außerhalb der regulären Kitazeiten ist der Babysitter-Pool aktiviert. Dieser wird regelmäßig aktualisiert. Für den Pool der Babysitter stehen verschiedene Ansprechpartner teilweise mit Babysitter-Ausbildung zu Verfügung, deren Kontaktdaten bei Bedarf von den Mitarbeitern weitergegeben werden können. Hier arbeiten die Leistungsbereiche in ihren Kleingruppen an neuen Bewerbungsmöglichkeiten für Babysitter und an der Werbung für die Eltern.

In unseren Einrichtungen werden unter dreijährige Kinder betreut.

In den Einrichtungen erhalten die Kinder eine Mittagsmahlzeit. Die Anzahl der Kinder ohne Mittagsverpflegung wird jährlich weniger. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren alle Kinder mit einem Mittagessen in unseren Kitas versorgt werden.

Außerdem wird eine Notfallbetreuung organisiert, wenn Eltern eine Notsituation und bspw. dringenden Betreuungsbedarf bei Geschwisterkindern haben. Dieses erfolgt nach Absprache mit dem pädagogischen Personal. Für Notfälle sind neben der Sorgeberechtigten stets weitere Notfallkontakte gelistet, um ggfs. schnell und adäquat handeln zu können.

Aufgrund von unterschiedlichen Öffnungszeiten der Einrichtungen in den Ferien, besteht auch immer die Möglichkeit, dass Kinder in einer der anderen Einrichtungen während der Ferien betreut werden können.

Arbeitssuchende Eltern, oder solche, die eine Veränderungen wünschen, können von unserer Kooperation mit dem Jobcenter profitieren. In regelmäßigen Abständen finden in unseren Einrichtungen Angebote in diese Richtung statt.

Familienbegleitung

Wir haben uns gemeinsam für den Profilbereich F (Familienbegleitung in schwierigen Lebenssituationen) entschieden, da wir in unserem Sozialraum viele Familien betreuen, die Unterstützung benötigen. Es ist uns besonders wichtig, Familien in schwierigen Zeiten zu begleiten, um Unterstützung und Zusammenhalt zu fördern. Gemeinsam können Herausforderungen leichter bewältigt werden und eine unterstützende Umgebung stärkt und hilft den Familien dabei.

Wir beraten die Eltern in Fragen zu Erziehung und Entwicklung, verweisen zu Beratungsangeboten und Therapieeinrichtungen und begleiten Eltern auf Wunsch dorthin.

Folgende Angebote bieten wir unseren Familien an:

  • Hausbesuche
  • Einmal jährliche Infos zum Teilhabe- und Förderpaket der Stadt Hamm
  • Einbindung in die Bildungsdokumentation durch Sichtung, Gespräche und aktive Mitgestaltung des Portfolios
  • Tausch- und Geschenkeschrank
  • Zeitliche Ressourcen durch zur Verfügung stehenden Personalstunden im Rahmen der plusKITA
  • Angebote des Kommunalen Integrationszentrums (Rucksack und Griffbereit)

Wir legen Wert auf eine gelungene Erziehungspartnerschaft und wollen daher allen Familien mit Rat und Tat zur Seite stehen. Einhergehend damit leben wir eine Feedbackmanagement-Kultur und sind für Lob, Anregungen und Kritik über verschiedene Kanäle offen.

Wir wertschätzen, akzeptieren und tolerieren die Andersartigkeit unserer Familien und leben eine neugierige, zugewandte Haltung. Die Vielfalt in unseren Häusern durch die multikulturelle Elternschaft ist ausdrücklich gewünscht.

Consent Management Platform von Real Cookie Banner